Achtsame Prozessarbeit
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Leistungen, die im Rahmen der Tätigkeit als Heilpraktiker für Psychotherapie zwischen dem Behandelnden und dem/der Klient:in vereinbart werden.
Mit der Vereinbarung eines Termins gelten diese AGB als akzeptiert.
§2 Leistungsangebot
Der Behandelnde bietet psychotherapeutische Beratung und Behandlung im Rahmen der Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz an.
Die Tätigkeit ersetzt keine ärztliche oder psychologische Behandlung im Sinne der gesetzlichen Krankenversicherung. Es werden keine Heilversprechen abgegeben.
Bei bestehenden oder vermuteten körperlichen Erkrankungen wird empfohlen, zusätzlich eine ärztliche Abklärung in Anspruch zu nehmen.
§3 Zustandekommen des Behandlungsvertrages
Ein Behandlungsvertrag kommt zustande, sobald ein Termin zwischen dem Behandelnden und dem/der Klient:in vereinbart wurde – unabhängig davon, ob dies telefonisch, per E-Mail oder über ein Online-Buchungssystem erfolgt.
Der Vertrag gilt auch dann als verbindlich, wenn der Termin nicht schriftlich bestätigt wurde.
§4 Honorar und Zahlungsbedingungen
Die Höhe des Honorars richtet sich nach der jeweils aktuellen Preisliste.
Sofern nicht anders vereinbart, ist das Honorar unmittelbar nach der Behandlung in bar oder per Überweisung zu begleichen.
Eine Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen erfolgt in der Regel nicht. Private Versicherungen oder Zusatzversicherungen erstatten die Kosten teilweise; dies ist vom/von der Klient:in eigenständig zu klären.
§5 Terminabsagen und Ausfallhonorar
Vereinbarte Termine sind verbindlich.
Eine kostenfreie Absage oder Terminverschiebung ist bis spätestens 24 Stunden vor dem Termin möglich.
Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird das vereinbarte Honorar in voller Höhe in Rechnung gestellt, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte.
§6 Schweigepflicht
Der Behandelnde unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht.
Alle im Rahmen der Behandlung bekannt gewordenen Informationen werden vertraulich behandelt.
Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur mit ausdrücklicher Zustimmung des/der Klient:in oder bei gesetzlicher Verpflichtung (z. B. bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung).
§7 Mitwirkungspflicht der Klient:innen
Die Behandlung basiert auf Kooperation und Vertrauen.
Der/die Klient:in verpflichtet sich, alle relevanten Informationen wahrheitsgemäß mitzuteilen und aktiv am therapeutischen Prozess mitzuwirken.
Der Erfolg der Behandlung hängt maßgeblich von der Mitarbeit des/der Klient:in ab.
§8 Haftung
Die angebotenen Leistungen stellen eine Dienstleistung dar. Ein konkreter Erfolg kann nicht garantiert werden.
Der Behandelnde haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen, im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.
§9 Datenschutz
Die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der geltenden Datenschutzbestimmungen.
Weitere Informationen sind in der separaten Datenschutzerklärung auf der Website einsehbar.
§10 Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.